Geburt eines Habichtskauzes in Amnéville
In diesem Jahr hatten wir das Glück, in der Zone der Himmelsräuber ein kleines Weibchen des Habichtskauzes zu sehen.
Auch wenn sein IUCN-Schutzstatus keinen akuten Notstand anzeigt, da die Bestände noch akzeptabel sind, wird heute eine echte Fragmentierung in der Verbreitung der Vögel festgestellt. Dies ist ein direktes Phänomen, das mit menschlichen Aktivitäten zusammenhängt: Unsere Straßen, Städte und andere Installationen zerschneiden die geografischen Verbreitungsgebiete, isolieren Populationen und verringern so den genetischen Austausch. Dies führt direkt zu einer Zunahme von Inzucht, was zum Aussterben der abgegrenzten Population führen kann. a

Der Verein VLAB
Seit 7 Jahren setzt sich der Verein VLAB f fcr die R fcckkehr des Habichtskauzes in die Oberpfalz ein, wo er verschwunden war.
Der Verein finanziert sich ausschlie dflich durch Mitgliedsbeitr e4ge und private Spenden und funktioniert dank des Engagements von Freiwilligen, darunter Experten f fcr Naturschutz, Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen. Alle arbeiten zusammen, um die Umwelt zu erhalten und die Biodiversit e4t zu sch fctzen.
Landesweit anerkannt, hat der Verein seit Beginn des Projekts 60 junge Habichtsk e4uze ausgewildert. Nach Aussage der Projektleiterin Michaela Domeyer ist „unser Ziel, eine stabile Population zu schaffen und sie mit einer anderen isolierten Population aus dem Nationalpark Bayerischer Wald zu verbinden, um die genetische Vielfalt zu verbessern und das Aussterberisiko zu verringern„.