Dominantes Raubtier der Kreidezeit auf der Südhalbkugel. In Südamerika vorhanden.
Kurze Schnauze für einen Fleischfresser, stark reduzierte Vorderbeine.
Sein wissenschaftlicher Name bedeutet fleischfressender Bulle. Dies liegt an den „Hörnern“, die sich über den Augen befinden. Wahrscheinlich waren sie mit Keratin bedeckt und daher länger.
Diese „Hörner“ dienten wohl dazu, Kämpfe auszutragen, um Zugang zur Fortpflanzung zu erhalten. Der dicke Schädel zeigt, dass sie sich auch Kopfstöße geben konnten.
Sein Fossil zeigte Spuren von Haut. Er hatte feine Schuppen sowie einige große, runde Schuppen auf dem Rücken.
Kleine Reißzähne, die Augenhöhle recht weit vorne am Schädel, was auf gutes Tiefen- und Distanzsehen hindeutet, kurze Kiefer für große Schnelligkeit und ein breiter, muskulöser Hals. All das deutet darauf hin, dass er vermutlich Großwild aus dem Hinterhalt jagte. Schnelle und effektive Angriffe.
Diese kräftigen Hinterbeine zeigen, dass er ein sehr guter Sprinter war.