16 Januar 2026

Wiedereinführung der Habichtskäuze

Geburt eines Habichtskauzes in Amnéville

In diesem Jahr hatten wir das Glück, in der Zone der Himmelsräuber ein kleines Weibchen des Habichtskauzes zu sehen.

Auch wenn sein IUCN-Schutzstatus keinen akuten Notstand anzeigt, da die Bestände noch akzeptabel sind, wird heute eine echte Fragmentierung in der Verbreitung der Vögel festgestellt. Dies ist ein direktes Phänomen, das mit menschlichen Aktivitäten zusammenhängt: Unsere Straßen, Städte und andere Installationen zerschneiden die geografischen Verbreitungsgebiete, isolieren Populationen und verringern so den genetischen Austausch. Dies führt direkt zu einer Zunahme von Inzucht, was zum Aussterben der abgegrenzten Population führen kann.a

Der Verein VLAB

Seit 7 Jahren setzt sich der Verein VLAB ffcr die Rfcckkehr des Habichtskauzes in die Oberpfalz ein, wo er verschwunden war.

Der Verein finanziert sich ausschliedflich durch Mitgliedsbeitre4ge und private Spenden und funktioniert dank des Engagements von Freiwilligen, darunter Experten ffcr Naturschutz, Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen. Alle arbeiten zusammen, um die Umwelt zu erhalten und die Biodiversite4t zu schfctzen.

Landesweit anerkannt, hat der Verein seit Beginn des Projekts 60 junge Habichtske4uze ausgewildert. Nach Aussage der Projektleiterin Michaela Domeyer ist „unser Ziel, eine stabile Population zu schaffen und sie mit einer anderen isolierten Population aus dem Nationalpark Bayerischer Wald zu verbinden, um die genetische Vielfalt zu verbessern und das Aussterberisiko zu verringern„.

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