Was ist ein Waschbär?
Der Waschbär, oder Procyon lotor, ist leicht an seiner schwarzen Maske um die Augen und einer weißen Haarlinie über den Augenbrauen zu erkennen. Seine schwarze Maske dient dazu, Reflexionen zu verringern und so nachts besser zu sehen. Sein Fell variiert je nach Lebensraum, den er bewohnt, von braun bis grau, sei es in Frankreich oder Amerika.
Es ist ein stämmiges Tier, sein Gewicht variiert zwischen 1,8 und 10 kg, abhängig von seiner geografischen Verbreitung und dem Zugang zu Nahrung. Individuen im Norden sind größer als jene im Süden, die in einem beinahe tropischen Klima leben. Das Männchen ist 10 bis 30 % schwerer als das Weibchen. Ein Verwandter des Nasenbären, hat er einen kürzeren Schwanz, der zwischen 19 und 40 cm misst. Dieser besteht aus 4 bis 10 schwarzen Ringen, die charakteristisch für Arten der amerikanischen Fauna sind.
Er besitzt nicht einziehbare Krallen, die ihm einen guten Halt verschaffen. Seine Pfoten können sich bis zu 180 Grad drehen, was ihn zu einem ausgezeichneten Kletterer macht. Die Pfoten haben fünf Finger und ähneln in ihrem Aussehen den Händen von Primaten. Allerdings haben sie keinen opponierbaren Daumen. Dennoch zeigen Waschbären eine unglaubliche Geschicklichkeit, die es ihnen ermöglicht, an Nahrungsquellen zu gelangen, die für andere Tiere erreichbar sind. Dieses beeindruckende Säugetier ist in Städten immer häufiger anzutreffen, und seine Anpassung an städtische Umgebungen wirft Fragen bezüglich exotischer und invasiver Arten auf.





