Der Leopardgecko ist nachtaktiv; im Gegensatz zu anderen Geckoarten sind seine Pupillen vertikal geschlitzt. Tagsüber bleibt er unter einem Stein oder in einem Bau verborgen und kommt erst bei Einbruch der Dunkelheit hervor.
Sie leben in Kolonien, insbesondere während der warmen, feuchten Nächte der Regenzeit, in denen sie sich in großen Gruppen versammeln. Während der Winterperiode, die von Oktober bis Februar dauert, durchläuft der Leopardgecko einen physiologischen Statuswechsel und geht in die Winterruhe. Je nach Lebensraum und den damit verbundenen Klimabedingungen variiert diese Überwinterungszeit je nach Population.
Seine mit Krallen ausgestatteten Füße ermöglichen es ihm, sich leicht auf Ästen oder Felsen zu bewegen, um nach Wärme zu suchen, die er über den Bauch aufnimmt. Reptilien sind tatsächlich unfähig, ihre eigene Temperatur zu erzeugen; sie sind „wechselwarme“ Tiere. In Wirklichkeit haben diese Tiere kein kaltes Blut, sondern die Körpertemperatur hängt von der Außentemperatur ab. Deshalb müssen sie eine Wärmequelle finden, um Unterkühlung zu vermeiden und das Funktionieren des Organismus zu ermöglichen. Umgekehrt müssen sie, um eine Überhitzung zu verhindern, Schatten oder eine Wasserstelle finden.
Er besitzt einen ziemlich breiten Schwanz, der ihm als Fettspeicher dient.