Ara macao

Hellroter Ara

Ordnung: Psittaciformes / Familie: Psittacidae / Gattung: Ara

Was ist ein Gelbbrustara?

Der Ara macao ist an seinen leuchtenden Farben erkennbar. Der Kopf ist überwiegend rot, mit Ausnahme eines Bereichs kleiner weißer Federn um die Augen, deren Iris gelb ist. Der lange, dicke Schnabel ist oben hell und unten dunkel gefärbt. Kehle und Nacken sind rot. Auch der Bauch ist rot gefärbt. Der Rücken ist im vorderen Bereich rot und im hinteren Bereich leuchtend gelb und blau. Die Flügel sind rot, gelb und blau gefärbt. Der Schwanz ist rot und blau. Beine und Zehen sind schwarz. Die Gesamtlänge kann bis zu 89 cm einschließlich Schwanz erreichen. Tatsächlich ist der Schwanz sehr lang und misst zwischen 30 und 45 cm.
Es gibt keinen Sexualdimorphismus, aber es scheint, dass der Schwanz des Männchens länger ist und der Schnabel kräftiger.

Gewicht

900 - 1490 Gramm

Lebensraum

Tropischer Regenwald

Ernährung

Fruchtfresser

Trächtigkeit

24 - 28 Tage

Lebenserwartung

80 Jahre

Lebenserwartung

12-17 Jahre

Standort

Vom Süden Mexikos bis in den Süden Brasiliens
Häufig gestellte Fragen

Wo lebt der Hellrote Ara?

Das geografische Verbreitungsgebiet des Ara macao erstreckt sich vom Süden Mexikos bis in den Süden Brasiliens. Man findet ihn in Nicaragua, Costa Rica sowie in Panama in Mittelamerika. In Südamerika kommt er hauptsächlich im Amazonasgebiet vor. Zu beachten ist, dass eine isolierte Population im Norden Kolumbiens lebt. Es ist ein Vogel, der überwiegend unter 500 Höhenmetern anzutreffen ist.
Es gibt 2 Unterarten: A.m. macao vom Costa Rica bis nach Südamerika und A.m. cyanoptera vom Südosten Mexikos bis nach Belize und Nicaragua.
Er bevorzugt feuchte tropische Wälder, kommt aber auch in Mangroven und trockeneren, weniger bewaldeten Gegenden vor.

Verhalten

Die Aras Macao bilden lebenslange Paare. Dennoch versammeln sie sich nachts in Gruppen. Einmal als Paar vereint, sind sie nahezu unzertrennlich, sie fliegen gemeinsam oder ruhen zusammen im Nest. Sie zeigen Zuneigung, indem sie sich gegenseitig das Gefieder putzen und sich das Gesicht lecken.
Dies sind Vögel, die sich hauptsächlich im Blätterdach aufhalten. Sie benutzen ihre Füße viel, um Nahrung zu handhaben. Tatsächlich scheint es, dass sie meist die linke Pfote verwenden.
Sie kommunizieren miteinander durch zahlreiche Rufe und Haltungen.

Fortpflanzungsstrategie

Die Fortpflanzungszeit findet nicht überall zur gleichen Zeit statt. Sie erstreckt sich von Oktober bis April, je nach geografischer Lage. Die Nester werden hoch oben, zwischen 7 und 40 Metern Höhe, in den Bäumen in natürlichen Höhlen gebaut, um vor möglichen Fressfeinden geschützt zu sein. Das Weibchen legt zwischen 1 und 4 weiße Eier, die hauptsächlich für 24 bis 28 Tage vom Weibchen bebrütet werden. Anschließend bleiben die Jungen noch 14 Wochen im Nest, bevor sie ausfliegen. In dieser Zeit werden sie hauptsächlich vom Männchen gefüttert, indem es Nahrung hochwürgt. Die Jungen bleiben noch 1 oder 2 Jahre bei den Eltern, bevor sie selbstständig werden und fortgehen. Das Paar vermehrt sich alle ein oder zwei Jahre und die Erfolgsrate liegt bei etwa 50%. Die Jungen sind im Alter von 3 oder 4 Jahren geschlechtsreif. Die Lebenserwartung beträgt 40 bis 50 Jahre in freier Wildbahn, aber in Gefangenschaft können sie bis zu 75 Jahre alt werden.

Was frisst er?

Die Aras macao sind reine Pflanzenfresser. Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Nüssen und Samen, ergänzen ihre Nahrung aber gelegentlich mit Blüten und Nektar. Die verzehrten Früchte sind oft noch nicht reif. Das harte Fruchtfleisch ist dann nämlich nur für Vögel mit einem kräftigen Schnabel zugänglich. Der starke Schnabel der Aras macao ermöglicht es daher, eine Nahrungsquelle zu nutzen, die den meisten anderen Vögeln verschlossen bleibt. Mit diesem Schnabel können sie auch einfach Nüsse knacken. Gelegentlich nehmen sie Ton zu sich, um die Verdauung der in unreifen Früchten enthaltenen Tannine zu erleichtern.

Wenn das Nahrungsangebot reichlich ist, ist es keine Seltenheit, dass Aras macao die Mahlzeiten mit anderen Papageienarten teilen.

Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie als Samenverbreiter fungieren.

Wodurch ist er bedroht?

Die Jungen sind die Zielscheibe vieler baumbewohnender Raubtiere wie Schlangen, Affen und Jaguare, aber auch andere Raubtiere wie Adler und Falken können es auf die Erwachsenen abgesehen haben.

Anekdote

Die Aras sind Vögel, die den Ökotourismus fördern. Viele Touristen, sowohl Einheimische als auch internationale, besuchen bekannte südamerikanische Vogelbeobachtungsorte, etwa in Kolumbien, Peru, Ecuador oder Venezuela.

Schutz

Viele Bedrohungen lasten auf dem Ara Macao. Tatsächlich haben die Bestände vor Ort durch Abholzung und Zerstörung ihres Lebensraums stark abgenommen. Hinzu kommt die Entnahme für den Handel. Die Wilderer zögern nämlich nicht, den Baum, in dem sich das Nest befindet, zu fällen, um die Jungen zu fangen. Diese Praxis hat eine doppelte Auswirkung, denn neben dem Fang der Vögel verschwindet damit auch ein potenzieller Nistplatz.
Der Ara Macao ist im Anhang I des CITES-Abkommens aufgeführt. Er ist derzeit von der IUCN als LC eingestuft.

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