Was ist ein Tapir?
Der Flachlandtapir ist eine der fünf existierenden Tapirarten auf der Erde. In Südamerika gibt es vier Arten: den Flachlandtapir, den Andentapir, den Bairdtapir und den Kabomani-Tapir sowie in Asien den Malaiischen Tapir.
Der Flachlandtapir hat ein kurzes, braunes Fell. Mit der Größe eines kleinen Ponys ist er das größte Säugetier Südamerikas, er wiegt zwischen 150 und 250 kg, misst 77 bis 108 cm in der Höhe und ist fast 2 Meter lang. Von der Stirn bis zu seinen Schulterblättern besitzt er einen sagittalen Kamm, der ihm einen dicken Hals verleiht, was nützlich ist, um sich vor Bissen von Raubtieren zu schützen. Er ist der einzige unter den in Südamerika vorkommenden Tapirarten, der darüber verfügt. Ebenso hat er eine ungewöhnliche Schnauze. Tatsächlich sind die Oberlippe und die „Nase“ verschmolzen und bilden einen greifbaren Rüssel, was dem Tapir sein besonders originelles Aussehen verleiht. Ein weiteres auffälliges Merkmal des Flachlandtapirs ist, dass seine Vorder- und Hinterbeine eine unterschiedliche Anzahl von Zehen haben, vorne drei Zehen und hinten vier Zehen.





